KOCHEN MIT BURDA - Tag 1: Eggs Benedict mit Slowly veggie!

Ein Selbstversuch - Featuring Dianamania
 
Finally! Das ist DAY ONE unserer Kochrezeptwoche! Der Selbstversuch beginnt, denn heute werde ich das erste Rezept aus einer der sieben Zeitschriften ausprobieren. Im Voraus sollte ich erwähnen, dass ich weder über besonders ausgeprägte Kochkünste verfüge, noch irgendwelche teuren Zauberkochgeräte besitze. "Was kommt, das kommt.", denke ich mir. Ist ja kein Hexenwerk, das Kochen. Wenn ich bisher nach Rezept kochte, dann habe ich mich wirklich selten an die exakten Vorgaben gehalten. Das soll sich nun ändern, zumindest für diese Woche. Für heute also ein großes Hallo an die vegetarische Küche. Ich bin bereit!
 
 
 
Heute ist Montag. Die Zeitschrift, für die ich mich entschieden habe, heißt Slowly Veggie!. Ich finde das Cover so lecker, so classy und so clean. No big fuss, direkt auf den Punkt!
 
 

 

Eggs Benedict mit Slowly veggie!

Ich starte die Woche mit einem Frühstücks-rezept. Auf Seite 75 der Ausgabe 06/15 habe ich dann einen Traum von Frühstück gefunden: "EGGS BENEDICT EINMAL ANDERS"
 
Ich habe schon einmal vor ein paar Jahren Eggs Benedict probiert und fand es schon damals too good to be true. Selbst noch nie gemacht, geschweige denn ein Ei pochiert. Dr. Google weiß natürlich über alles Bescheid und hat mir gleich ein Video gezeigt, wie man sowas macht. Total informiert suche ich nun die Zutaten zusammen.
 
 
STEP 1: Backofen auf 220 Grad (200 Grad Umluft) vorheizen. Die Süßkartoffelscheiben auf Backblechen verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen, mit wenig Olivenöl beträufeln und 20 Minuten im Ofen rösten, bis sie durch und durch weich und an den Rändern knusprig geworden sind.
 
STEP 2: Danach die Zwiebeln anbraten. Dazu eine Pfanne bei mittlerer Temperatur auf den Herd stellen, etwas Öl zugeben, die Zwiebeln und einer Prise Salz hinzugeben. Zwiebeln 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten, bis sie weich werden und eine bräunliche Farbe annehmen. In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen.
STEP 3: Für die Hollandaise die abgetropften Cashewkerne im Mixer zu einer krümeligen Paste zerkleinern. Die Avocado und den Großteil des Estragons oder Dills mit dem Limettensaft, einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer hinzufügen und erneut pürieren. Falls nötig, die Sauce mit etwas Wasser verdünnen, sodass sie zwar dickflüssig, aber dennoch gießfähig ist.

 

 
STEP 4: Die Pfanne erneut bei mittlerer Temperatur erhitzen. Den Spinat mit 1 Tropfen Olivenöl hineingeben und einige Minuten anbraten, bis er zusammenzufallen beginnt, jedoch seine intensiv grüne Farbe noch besitzt.
STEP 5: Als Nächstes die Eier pochieren. Dazu einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen – ich verwende eine Bratpfanne, Sie können dafür jeden beliebigen Topf nehmen, der Ihnen zum Pochieren geeignet erscheint. Die Temperatur so weit senken, dass das Wasser kaum noch köchelt, dann die Eier aufschlagen, hineingeben und 3-4 Minuten gar ziehen lassen. Eier mithilfe eines Sieblöffels herausheben und auf Küchen-papier abtropfen lassen.
 
 
FINAL STEP: Zum Servieren einige Süßkartoffelscheiben jeweils in der Tellermitte aufeinanderstapeln. Mit den gebratenen Zwiebeln und dem Spinat bedecken, dann ein Ei daraufsetzen und mit der Hollandaise übergießen. Mit dem restlichen Estragon oder Dill bestreuen, mit Salz und Pfeffer würzen – genießen.
 
 
FAZIT: Das Rezept ist gut erklärt und verleiht mit den Süßkartoffeln und dem Blattspinat dem Klassiker Eggs Benedict mehr Pepp. Außerdem ist die selbstgemachte Hollandaise der krönende Abschluss für meine neue Geschmacks-erfahrung. ALSO: super lecker, jedoch für Langschläfer bzw. als Frühstück unter der Woche weniger geeignet, weil meistens die Zeit fehlt. Ansonsten war es wirklich kein Hexenwerk und ist auch für Kochunerfahrene gut zu meistern. Wenn es bei mir geklappt hat, warum dann nicht auch bei dir! Kostentechnisch ist es auch ertragbar, ich denke das teuerste waren die Cashewkerne. Ich habe hier einfach Studentenfutter gekauft und eine kleine Handvoll Cashews rausgepickt, no big deal! So war das günstiger.
 
Ich möchte übrigens zum Schluss noch vermerken, dass mir die Entscheidung qualvoll schwerviel nur ein Rezept auszuprobieren, da die Zeitschrift Slowly Veggie! noch sooo viele spannende Rezepte hat, die mir gefallen hätten - jedoch fehlt hier die Zeit. Mal schauen, vielleicht gibt es nächstes Mal eine volle Rezeptwoche mit nur einer Zeitschrift! Ich starte glücklich mit einem vollen Magen in die Woche und vergebe gutgelaunte 4,5 Sternchen für das Resultat; für ein Wochenende mit weniger Terminen im Nacken wären es ganze 5 Sternchen!
 
Mist, jetzt bin ich spät dran, also bis morgen!