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    Corona Krise: Burda-Studie analysiert Medien- und Kaufverhalten

    Was machen Burda-Leser, wenn die Corona Krise sie ins Home Office zwingt, und das Freizeitangebot durch Ausgangsbeschränkungen sehr begrenzt ist? Neben Aufräumen und Spazierengehen zählen Lesen, Fernsehschauen sowie im Internet Recherchieren zu den Top 5 Beschäftigungen derzeit. Dabei erlebt insbesondere das Lesen eine Renaissance und scheint das neue alte Superhobby zu sein. Mit 70% steht es gleich an erster Stelle als neue Freizeitbeschäftigung bei den Befragten. Dies ergab eine Status quo-Erhebung des Medienpanel by Burda, in dessen Rahmen 1.479 Leser und User der Hubert Burda Medienprodukte zum aktuellen Freizeit-, Mediennutzungs- und Konsumverhalten befragt wurden.

    Klassische Medien profitieren vom Vertrauen, Unterhaltungsmedien von der Ablenkung

    Dabei informieren sich mehr als Dreiviertel der Befragten mehr als sonst durch die Medien, wovon in erster Linie öffentlich-rechtliche TV-Sender profitieren, gefolgt von Zeitungen und Nachrichtenmagazinen sowie vom Radio. Damit kommt den klassischen Medien in der Corona Krise eine besondere Bedeutung zu. Laut Panelteilnehmer genießen sie am meisten Vertrauen, gefolgt von offiziellen Websites von Institutionen wie dem Robert-Koch-Institut (38%) sowie den Nachrichtenwebsites etablierter Medienmarken (36%).

    Auch klassische Unterhaltungsmedien können hierbei punkten. Neben der Information zu den aktuellen Entwicklungen dient das Lesen nämlich nach Aussagen der Studienteilnehmer auch dazu, sich bewusst von der Krise abzulenken. Immerhin 59% der Befragten gaben an, dass Ihnen Zeitschriften, die der Unterhaltung dienen, in der aktuellen Situation sehr wichtig sind.

    Gestützt werden diese Ergebnisse auch von einer aktuellen Zwischenauswertung im Auftrag der Print-Gattungen der agma, in deren Rahmen 1.815 persönliche Interviews im Zeitraum vom 8. bis zum 30. März geführt wurden. Auch die in dieser Studie ermittelten Daten belegen eindeutig das gesteigerte Interesse der Bevölkerung an verlässlicher, qualitativ hochwertiger Berichterstattung und Unterhaltung im Zuge der Corona-Pandemie. Laut agma verzeichnen Zeitschriften im benannten Erhebungszeitraum insgesamt ein durchschnittliches Reichweitenwachstum um 25%, wobei monatliche Titel ihre Reichweite um 32% steigern konnten, 14-tägliche Zeitschriften um 24 Prozent und wöchentliche Zeitschriften um 23% – im Vergleich zur letzten Erhebung von Sept. 2018 bis Feb. 2019 sowie von März bis Sept. 2019.

    Es wird gekauft! Konsumverhalten der Hubert Burda Media Leser weitgehend ungetrübt

    Auch wenn sich die allgemeinen Konjunkturaussichten eintrüben, so bleiben die Hubert Burda Media User vorerst zuversichtlich, was sich in ihren Angaben zum Konsumverhalten widerspiegelt. So werden größere Anschaffungen wie Möbel, TV-Geräte oder auch Luxus-Kleidung weiterhin realisiert, nur 24% der Befragten wollen größere Anschaffungen um ein paar Wochen verschieben, und ein knappes Drittel will dies auf unbestimmte Zeit tun. Die Hauptgründe für aufgeschobene Investitionen liegen dabei neben der aktuellen beruflichen oder finanziellen Situation aber auch ganz einfach an den Ausgangssperren, geschlossenen Geschäften oder nicht möglichen Zustellungen und Dienstleistungen.

    Die aktuelle Stay-at-Home-Situation hat sogar Anreize geschaffen für den spontanen Kauf von Möbeln, Küchen- und Haushaltsgeräten sowie Autos. Ferner wurden insbesondere für die häusliche Beschäftigung sowie die Ausstattung des Home Offices Tablets, Computer und Smartphones sowie Spielkonsolen und Spielgeräte erworben.

    Einen besonderen Run gibt es im Moment auf Dinge des alltäglichen Lebens wie Lebensmittel, Haushaltswaren und Hygieneartikel. Hier wird für die Bevorratung sogar über den täglichen Bedarf hinaus konsumiert. Dabei profitiert vor allem der stationäre Handel, während die Intensität des Online Shoppings keine größeren Veränderungen aufweist. Die Menschen gehen also für tägliche Anschaffungen weiterhin aus dem Haus. Denn Angst zu haben, sich derzeit mit dem Coronavirus zu infizieren, gaben insgesamt nur 55% der Befragten an, am größten ist dabei die Sorge um die Gesundheit von Familie und Freunden. Hierin dürfte auch das Vertrauen in die politischen Maßnahmen sowie das Gesundheitssystem eine Rolle spielen, wobei die Mehrheit der Panel-Teilnehmer (über 70%)  die Maßnahmen als ausreichend bewerteten und das Gesundheitssystem als gut aufgestellt.

    BCN screent die aktuellen Entwicklungen sehr genau und unterstützt gerne dabei, besondere Botschafen in diesen besonderen Zeiten zu entwickeln.

    Aktuelle Werbe- und Vermarktungsangebote finden Sie auf unserer Landingpage Corona-Initiativen.